

Einige Tipps zum richtigen "sonnen"....Warum soll ich überhaupt ein Solarium nutzen – Sonnenstrahlen sind doch ungesund? Anzeige Sonnenstrahlen (gemeint ist hier immer der UV-Anteil des Lichtes) haben eine Vielzahl gesundheitsfördernder Wirkungen. Im Wesentlichen ist dies die Vitamin D3-Bildung. Die Folgen von Vitamin D3-Mangel sind u.a. von Professor Holick („Schützendes Sonnenlicht“) ausgiebig beschrieben. Vitamin D3 hat signifikante Wirkungen auf das Herz- Kreislauf-System (stabilisierend, Blutdrucksenkend), die Zellteilungsrate (mögliche Reduzierung des Krebsrisikos von 16 Krebsarten, Linderung von Hauterkrankungen), die Psyche (aufhellend) und das Immunsystem (allgemeine Verbesserung der Körperabwehr). Wie jedes Medikament und auch jedes Training hängt die Wirkung von der Dosierung ab. Eine zu hohe Dosierung kann schädigen, eine zu niedrige Dosierung bleibt wirkungslos, und nur die richtige Dosierung führt zu den gewünschten positiven Effekten.
Und außerdem: Gebräunte Menschen sehen einfach attraktiver und gesünder aus.
Wie finde ich die richtige UVDosierung – wie lange darf ich denn das Solarium nutzen? Die richtige Dosis wird bestimmt durch die individuelle Hautempfindlichkeit, die Bestrahlungsstärke des Solariums sowie die Einwirkzeit der Sonnenstrahlen. Die individuelle Hautempfindlichkeit wird entweder grob bestimmt durch 10 einfache Fragen oder sehr exakt durch die Sensormessung bei Solarien mit IQ-Technologie. Die Bestrahlungsstärke wird durch das Solarium bestimmt.
Wie oft sollte ich ein Solarium nutzen? Bis man den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, sollte man maximal alle 3-4 Tage ein Solarium nutzen. Ab diesem Zeitpunkt ist eine einmalige Nutzung des Solariums pro Woche ausreichend. Es muss hierbei beachtet werden, dass die Sonnenbrandschwelle nicht überschritten wird.
Was kann ich tun, um meine Haut bei der Bräunung zu unterstützen? Auf jeden Fall ist eine gute Hautpflege nach dem Bräunen wichtig. In erster Linie ist darauf zu achten, dass sie genügend Feuchtigkeit enthält. Der Zusatz von Antioxidantien in der Bodylotion unterstützt den Regenerationsprozess der Haut. Hierzu gibt es spezielle Solarkosmetik.
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Darf ich nach der Nutzung eines Solariums duschen? Natürlich. Da sich der Bräunungsprozess in der Haut abspielt, besteht keine Gefahr, dass sich die Bräune „abwäscht“, wie einige noch glauben.
Woher kommt der weiße Fleck am Steiß nach dem Bräunen und was kann ich dagegen tun? Bräunen ist ein oxidativer Prozess, d.h. die Färbung der Hautpigmente erfolgt durch den UV-A Anteil des Sonnenlichts unter Mitwirkung von Sauerstoff. Überall dort,wo es in der Haut keinen Sauerstoff gibt (z.B. an Druckstellen), kann keine Hautfärbung erfolgen. „Nach dem Training bräunt man besser“, denn nach dem Training ist der Sauerstoffgehalt der Haut sehr hoch, die Oxidation und damit der Bräunungsprozess funktionieren so wesentlich besser – ganz ohne Bräunungsbeschleuniger.
Kann ich mich mit einem Solarienbesuch auf die Urlaubssonne vorbereiten? Entgegen den vielen Behauptungen in manchen Presseorganen und Behauptungen von Dermatologen, ist eine Vorbereitung auf die Urlaubssonne tatsächlich möglich. Solarien emitieren sowohl UV-A als auch UV-B Anteile des Sonnenlichtes. Während das UV-A für die direkt sichtbare Bräune verantwortlich ist, sorgt das UV-B vor allem für den Aufbau der Farbpigmente der Haut und für die Verdickung der Haut. Diese Lichtschwiele ist der eigentliche, natürliche Sonnenschutz. Die Hautfärbung unterstützt diesen Schutz nur und ist eher ein kosmetischer Zusatz. Wenn man also Angst vor einem Sonnenbrand hat, gibt es nichts Besseres als den natürlichen Schutzmechanismus der Haut (Lichtschwiele und Bräune) zu aktivieren. Am besten bereitet man sich bereits einige Wochen ganz langsam und individuell dosiert auf seinen Sonnenurlaub vor. Aber auch mit vorgebräunter und geschützter Haut gilt: nicht zu lange und zu intensiv sonnen! Im Schatten wird man übrigens auch braun!
Ich nehme Medikamente. Darf ich trotzdem ein Solarium nutzen? Wenn man mit diesen Medikamenten in der natürlichen Sonne keinerlei Probleme hat oder es keine Gegenanzeigen gibt, ist es unwahrscheinlich, dass bei der Nutzung eines Solariums Probleme auftreten. Im Zweifel gilt natürlich hier, wie im Übrigen auch beim Fitness-Training: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Besondere Beachtung müssen in diesem Zusammenhang Antibiotika oder Hormonpräparate finden. Hier sind die besonderen Hinweise des Arztes bzw. der Beipackzettel zu beachten.
Quelle: Ergoline, fMi 6/2006 [ MR ] |