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Gilt auch im Büro
Mit dem Trainerpoint Kompetenz vermitteln.

Warum trainieren Ihre Mitglieder ausgerechnet bei Ihnen und nicht im Turnverein – obwohl der doch viel billiger ist? Die Antwort besteht aus vielen Bausteinen und ist prinzipiell die Existenzberechtigung für die gesamte Branche. Ullrich Fast hat einen dieser Bausteine, der oft vernachlässigt wird, unter die Lupe genommen:
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Zunächst einmal
Die Essenz, aus der all diese Bausteine bestehen ist Vertrauen. Das Gefühl: Hier kennt man sich aus, hier gibt es das richtige Equipment, hier werde ich gut beraten und hier habe ich genau den Trainingserfolg, den ich will – und zwar sicher, gesund und effektiv. Das subjektive Gefühl des Vertrauens in eine Fitnesseinrichtung beruht auf vielen objektiv nachprüfbaren Faktoren. Die Kunst ist es, diese auch zu vermitteln.Vorzüge Ihres Studios, deren sich Ihr Mitglied gar nicht bewusst ist, bringen Ihnen keine Pluspunkte. Also: Tue Gutes – und rede darüber.
Geredet wird u.a. am Trainerpoint, dem Platz, an dem das Mitglied seinen Trainingsplan mit dem Trainer bespricht. Der Trainerpoint ist zum einen die zentrale Anlaufstelle für alle Trainingsfragen – zum anderen aber auch die Visitenkarte eines Trainers. Denn Chaos und Unordnung am Trainerpoint sind alles andere als eine vertrauensbildende Maßnahme. Aus dem Trainerpoint ist aber noch viel mehr heraus zu holen – nämlich handfeste Beratungskompetenz über den eigentlichen Rahmen Ihres Studios hinaus!
Arbeitsumfeld des Mitgliedes berücksichtigen
Zu den Kernkompetenzen, die jedes Mitglied von Ihnen erwartet, gehören das medizinische Grundwissen, die Trainingsabläufe an sich, das Thema Ernährung – und Prävention. Für dieses Kompetenzpaket bezahlt das Mitglied gutes Geld und fordert dafür auch gute Leistungen. Doch kommt nicht gerade der Faktor Prävention oft viel zu kurz? Dabei trainieren bei Ihnen viele potenzielle Präventionskandidaten.Woher ich das weiß? Nun: Rund 18 Millionen Büroarbeiter gibt es in ganz Deutschland – neben KFZ,- PC- und Handynutzern eine der größten Zielgruppen überhaupt! Und da viele von dieser Zielgruppe wissen, dass gerade sie etwas für ihren Körper tun müssen, gehen sie ins Fitness-Studio.
Natürlich sind Sie froh, dass diese Büromenschen 2-3 mal die Woche für 1-2 Stunden in Ihr Studio kommen – und dabei das gute Gefühl haben, etwas für ihre Fitness und Gesundheit zu tun. Doch was ist, wenn diese Menschen als Büroarbeiter 40 (vierzig!) Stunden und mehr so gut wie unbewegt auf einem unbeweglichen Stuhl an einem unbeweglichen Tisch sitzen – und damit ihre Gesundheit ruinieren?
Hierzu ein paar Fakten
Bildschirmarbeit ist, wie die Forschungsergebnisse unzweifelhaft belegen, echte Schwerstarbeit für den Körper. Insbesondere der Rücken wird durch die veränderte Krümmung der Lendenwirbelsäule beim Sitzen stark belastet. Büroarbeiter verbringen während ihres Berufslebens durchschnittlich 55.000 Stunden im Sitzen! Neben diesem Dauersitzen sind Bewegungsmangel, Zwangshaltungen, einseitige Bewegungsabläufe oder eine ungünstige Arbeitsorganisation weitere Risikofaktoren für Leistung und Gesundheit. Die Folgen dieser Faktoren sind Verspannungen, Rückenund Nackenbeschwerden, Schmerzpausen während der Arbeitszeit, Leistungsabfall, schnellere Ermüdung sowie Konzentrations- und Motivationsmangel.
Für die deutsche Volkswirtschaft entsteht allein durch Krankschreibungen von Rückenschmerzpatienten ein jährlicher Schaden in zweistelliger Milliardenhöhe!
Ganzheitliche Beratungskompetenz demonstrieren
Jetzt ist Ihre Beratung gefragt! Denn wo sonst sollten Ihre Mitglieder wichtige Gesundheitsfakten erfahren, wenn nicht bei Ihnen? Wer wäre prädestinierter als Sie, um Ihren Mitgliedern auf Dauer und ganzheitlich zu einem gesunden Körper zu verhelfen? Nur – dazu müssen Sie sich ein wenig auskennen und/oder jemanden kennen, der sich damit auskennt. Mit ein wenig Grundwissen, den richtigen Kontakten und sich selbst als lebendigem Vorbild können Sie diesen Mitgliedern einen Dienst erweisen, der die Bindung an Ihr Studio ganz sicher steigern wird
Worum geht es?
Ergonomen fordern seit langem, dass Büroarbeiter mindestens 2-4 Haltungswechsel pro Stunde haben sollten, weil Dauersitzen nachgewiesenermaßen krank macht. Aus diesem Grund erleben Steh-/Sitz-Arbeitsplätze im Büro eine positive Entwicklung. Das Problem dabei: Viele Steh-/Sitzarbeitsplätze haben nur eine höhenverstellbare Tischfläche – und funktionieren so zwar in der Theorie, nicht aber in der Praxis. Denn wer fährt seinen Tisch schon 2-4 x pro Stunde hoch und runter? Zwei-Flächen-Arbeitsplätze hingegen bringen die Bewegung in die Praxis,weil hier zum Haltungswechsel nicht immer eine Veränderung des Tisches erforderlich ist. Eigentlich logisch, oder?
Ihr eigener Trainerpoint als Vorbild
Es liegt auf der Hand:Wenn Ihr eigener Trainerpoint solch ein Steh-/Sitz-Arbeitsplatz ist, demonstrieren Sie Ihren Mitgliedern, die Büroarbeiter sind, gleich mehrere Kompetenzen. Erstens leben Sie selbst gesundes Arbeiten vor. Zweitens können Sie diesen Mitgliedern dadurch wichtige Tipps für ihr Büroarbeitsumfeld geben, die dazu beitragen, den Trainingserfolg in Ihrem Studio nicht zu gefährden. Drittens sensibilisieren Sie Ihre Mitglieder für die Thematik der aktiven Gesunderhaltung direkt an ihrem Arbeitsplatz! Diese ganzheitliche Fürsorge für die Gesundheit Ihrer Mitglieder ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, durch das Sie dem Wettbewerb der Billiganbieter und Turnvereine gelassen entgegen sehen können.
Als besonderes Werkzeug hierzu stellt Ihnen fitness MANAGEMENT in Kooperation mit C&P Möbel einen vertiefenden Artikel zum Thema „Teurer Bewegungsnotstand im Büro“ zur Verfügung, der gut zur Weitergabe an Ihre betroffenen Mitglieder geeignet ist.
Weitere Informationen unter www.cpmoebel.de
Quelle: fMi, 5/2006
[ MM ]
     [09.12.2006]
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