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Interview "Moduleo"
Arne M. Löw: "Da wir gerade im Anfangsstadium sind, müssen wir die Krise als Chance sehen."

Name: Arne M. Löw

Geburtsdatum: 15.06.1963

Kurz-Vita: VWL-Studium, Trainee-Programm im Bereich Vertrieb für eine Versicherung, Gründer der Firma Moduleo.
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Würden Sie Ihr Unternehmen unseren Lesern kurz vorstellen:
Wir sind mit unserer Firma im Einrichtungsbereich platziert. Wir schaffen durch innovative Holzkonstruktionen ein außergewöhnliches Ambiente, fernab von den gängigen Blechkonstruktionen. Bei uns bekommt man Beratung, Planung und Installation aus einer Hand. Wir sind spezialisiert auf Wellness- und Gesundheitsinstitutionen.
Trotz allgemeiner Stagnationen befinden sich einige Unternehmen der Branche im Aufwind. Gehört Ihr Unternehmen auch dazu? Falls ja, warum?
Da wir gerade im Anfangsstadium sind, müssen wir die Krise als Chance sehen. Nach der stattgefundenen Marktbereinigung ist viel Eigeninitiative notwendig, um positiv dazustehen und sich zu etablieren.
Welche Mittel / Instrumente geben Sie den Studiobetreibern mit auf den Weg, damit dieser größtmöglichen Erfolg erzielt?
Wir bieten eine komplette Beratung durch unsere Projektplaner. Wir versuchen, dem Betreiber kreative Vorschläge zu unterbreiten, neben den Ratschlägen von Beratungsunternehmen.
Es gab Zeiten, in denen Franchising und Globalisierung als „Allheilmittel“ bzw. der einzig richtige Weg in der Zukunft galt. Wie ist dies aus Ihrer Sicht heute?
Starke, große Clubs sollten sich nicht unter den Deckmantel von Ketten bzw. Franchise-Systemen begeben, sondern das eigene, individuelle Potenzial nutzen. Konsequenz im verfolgen von eigenen, kreativen Strategien ist notwendig, weg von Standardisierung !
Welche Art von Fitnessclub bietet dem Einzel-Unternehmen aktuell die besten wirtschaftlichen Chancen und warum?
Ich denke, dass der Trend weg von den „Riesenflächen“ zu Studios vom Kaliber 1500 – 2200 m² geht, die Wert auf individuellen Stil legen und sich auch neuen Produkten gegenüber nicht verschließen !
Welche Perspektiven sehen Sie für
Fitnessclubs: Das Motto muss lauten: Nicht auf andere schauen, Energien für eigene Konzepte nutzen. Die Zahl der Fitnesstreibenden wird möglicherweise zunehmen, der Markt ist da.

Gerätehersteller: Es gibt zuviel davon ! Wer die Konsolidierungsphase übersteht, wird sich am Markt behaupten können.

Messen: Mein Vorschlag: Die FIBO als größte Messe, der Rest muß reduziert werden. Die Bodylife soll in erster Linie ein Kongress sein. Übrigens bin ich dafür, dass dem Fachbesucher 3 Öffnungstage gewidmet werden.

Unternehmensberatung: Beratungen sind notwendig. Ich stehe der Qualität mancher Unternehmensberatungen allerdings etwas kritisch gegenüber.

Marketing und Werbung: PR richtig eingesetzt ist effektiver als Werbung. Werbung würde ich nur zielgenau anwenden, ohne Streuverluste.
Was ist Ihr bevorzugtes Print-, Onlinemagazin?
Im Printbereich: SAZ Sport, Bodylife, Fitness Management. Im Onlinebereich: fit1.de
Wie sieht Ihre Zielplanung für 2003 aus?
Wir wollen den Ruf erlangen, dass wir durch unsere Qualität zur Kundenzufriedenheit beitragen, streben damit auch Weiterempfehlungen an.
Wie schätzen Sie Ihren eigenen Stellenwert innerhalb der gesamten Fitnessbranche ein?
Wir nehmen durch unsere Holzspinde eine Lückenposition im Markt ein, sind allerdings erst frisch gegründet.
Mit welchem Unternehmen bestehen bereits Kooperationen? Zu welchem Zweck? Wie sehen diese aus?
Theken- und Raumplanungssystem für die Firma Haleko/Multipower, Kooperation mit StarTrac (Cardiogeräte-Hersteller), Kooperation mit Knüllwald Helo Sauna.
Wie lange sind Sie bereits im Geschäft und was waren, und sind, Ihre Motive/Motivationen?
Ich bin seit 3 Jahren im Geschäft. Die Motivation war eher zufällig, ich wurde von einem Headhunter angesprochen.
Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage in der BRD?
Sie ist besser, als sie dargestellt wird.
Volker Ebener, Paul Underberg, Johannes Marx, Sandra Orth, Refit Kamberovic etc. können durchaus als Urgesteine der Fitnessbranche bezeichnet werden. Welche Newcomer haben Ihrer Meinung nach das Potenzial, in die Fußstapfen dieser „Dinos“ zu treten?
Oberste Priorität ist, konsequent seine Ziele zu verfolgen. Zudem ist Ehrlichkeit und Seriosität Pflicht. Vor allem braucht Erfolg aber Weile. SB
     [03.05.2003]
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