

James S. Carrier: "Meine Motivation war es, das Hobby auch beruflich geltend zu machen." Name: James S. Carrier
Geburtsdatum: 18.04.1950 Kurz-Vita: Arbeitete zuvor bei der dänischen Firma Maersk Shipping Company Interessen: Icehockey, Jogging Anzeige Würden Sie Ihr Unternehmen unseren Lesern kurz vorstellen: Wir sind ein 100%iges amerikanisches Unternehmen, dass seit 35 auf dem Markt ist und stellen Laufbänder her. Wir sind mehrfach von Zeitschriften für unsere Produkte ausgezeichnet worden.
Trotz allgemeiner Stagnationen befinden sich einige Unternehmen der Branche im Aufwind. Gehört Ihr Unternehmen auch dazu? Falls ja, warum? Dank unseres Preis-Leistungs-Verhältnisses stehen wir trotz der wirtschaftlichen Misere absolut positiv da.
Welche Mittel / Instrumente geben Sie den Studiobetreibern mit auf den Weg, damit dieser größtmöglichen Erfolg erzielt? Wir verkaufen nicht an den Endverbraucher, geben dafür aber den Händlern konstruktive Tipps zur richtigen Vermarktung.
Es gab Zeiten, in denen Franchising und Globalisierung als „Allheilmittel“ bzw. der einzig richtige Weg in der Zukunft galt. Wie ist dies aus Ihrer Sicht heute? Gerade in Europa hinkt der Markt im vergleich zum Franchising-Markt in den USA noch etwas hinterher. Daher werden wir hier noch einige Franchising-Produkte erleben.
Welche Art von Fitnessclub bietet dem Einzel-Unternehmen aktuell die besten wirtschaftlichen Chancen und warum? Die Clubs, die ein sehr vielfältiges Angebot haben und sich nicht zu sehr spezialisieren, haben gute Chancen auf dem Markt.
- Gerätehersteller: Anhand der Riesenanzahl auf der FIBO ist zu beobachten, dass der Markt weiter Zuwachs bekommt. Allein wir haben hier 44 Konkurrenten, nur die Qualität wird sich durchsetzen.
- Messen: Die Messen werden attraktiv bleiben, wenn sie sich weiterhin spezialisieren.
- Studio-EDV: Die gesamte Geräte-Elektronik vereinfacht den Gebrauch erheblich und macht differenzierte Messungen möglich.
Die gesamte Geräte-Elektronik vereinfacht den Gebrauch erheblich und macht differenzierte Messungen möglich.
- Unternehmensberatung: Die Unternehmensberatung wird sich am Markt etablieren, da der „Anbieterjungle“ viele Studiobetreiber überfordert.
- Marketing und Werbung: Marketing und Werbung haben einen ganz hohen Stellenwert, denn sie sind ein Instrument, um sich von anderen Anbietern abzusetzen.
Was ist Ihr bevorzugtes Print-, Onlinemagazin? Unser bevorzugtes Printmagazin ist Runner´s World und Sports Illustrate. Unser bevorzugtes Onlinemagazin ist fit1.de.
Wie sieht Ihre Zielplanung für 2003 aus? Wir wollen neue Produkte hervorbringen und uns einfach gut entwickeln.
Wie schätzen Sie Ihren eigenen Stellenwert innerhalb der gesamten Fitnessbranche ein? Europa ist Neuland für uns, in Amerika dagegen sind wir ganz klar die Nummer Eins unter den Laufband-Herstellern. Die FIBO ist unsere erste Messe in Europa.
Mit welchem Unternehmen bestehen bereits Kooperationen? Zu welchem Zweck? Wie sehen diese aus? Wir stehen in Kooperation mit Polar, damit die Möglichkeit besteht, während des Laufens auf unseren Geräten die exakte Pulsfrequenz zu messen.
Wie lange sind Sie bereits im Geschäft und was waren, und sind, Ihre Motive/Motivationen? Die Firma existiert seit 35 Jahren. Meine Motivation war es, das Hobby auch beruflich geltend zu machen. Ich bin selbst seit Jahren begeisterter Jogger.
Volker Ebener, Paul Underberg, Johannes Marx, Sandra Orth, Refit Kamberovic etc. können durchaus als Urgesteine der Fitnessbranche bezeichnet werden. Welche Newcomer haben Ihrer Meinung nach das Potenzial, in die Fußstapfen dieser „Dinos“ zu treten? Generell muss derjenige stets präsent sein, an Messen teilnehmen und durch Werbung und gute Leistungen sich einen Namen machen. SB
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