

Günter Fellmann: „Schlechte Zeiten brauchen gute Leute.“Name: Günter Fellmann
Geburtsjahr: 1960 Kurz-Vita: Kaufmännisches Studium, seit 2001 im Wellnessbereich, Gründung von Vital Consulting und Vital Forum. Anzeige Würden Sie Ihr Unternehmen unseren Lesern kurz vorstellen: Unser Unternehmen besteht eigentlich aus 2 Unternehmen:
Zum einen aus Vital Consulting, die Existenzgründungsberatung von Fitnessanlagen und zum anderen aus dem Vital Forum, das Vertiefungsseminare zum Thema Wellness gibt und Ausbildungsgänge zum Wellnesstrainer anbietet.
Trotz allgemeiner Stagnationen befinden sich einige Unternehmen der Branche im Aufwind. Gehört Ihr Unternehmen auch dazu? Falls ja, warum? „Schlechte Zeiten brauchen gute Leute.“
Welche Mittel / Instrumente geben Sie den Studiobetreibern mit auf den Weg, damit dieser größtmöglichen Erfolg erzielt? Wir bieten Anregungen für den Studiobetreiber und hinterfragen, ob die Investitionen lohnenswert und die Module personalintensiv sind. Zudem stellen wir auch Hilfe bei den Überlegungen der Studiobetreiber zur Verfügung.
Es gab Zeiten, in denen Franchising und Globalisierung als „Allheilmittel“ bzw. der einzig richtige Weg in der Zukunft galt. Wie ist dies aus Ihrer Sicht heute? Für uns zählt „Eigenimpulse vor Fremdimpulsen.“
Welche Art von Fitnessclub bietet dem Einzel-Unternehmen aktuell die besten wirtschaftlichen Chancen und warum? Studios in der Größenordnung von bis zu 300 qm mit sinnvollen Trainingsmodulen und einer individuellen Zielgruppe mit einer Altersstruktur von 40-45 Jahren.
Welche Perspektiven sehen Sie für Fitnessclubs:Es wird einen klaren „Cut“ zwischen individueller Betreuung und Massenabfertigung geben, wie sie bei Monatsbeiträgen von 20 € stattfindet.
Gerätehersteller: Ein Umdenkungsprozess in Bezug auf Sinnhaftigkeit von Geräten wird eintreten und ist auch notwendig. Gezielte Geräteanwendung muss in Studios forciert werden. Messen: Stagnation. Es herrscht ein Herstellermangel auf der FIBO, manche Hallen konnten gar nicht geöffnet werden. Unternehmensberatung: Ist das A und O. Gerade in der Praxis sind Beratung und Coaching unverzichtbar. Marketing und Werbung: Ein unverzichtbares Muss, gerade die Mundpropaganda muss gefördert werden. Wir selbst machen Werbung bei Karstadt und durch redaktionelle Berichte. Nicht zu vergessen ist der eigene Internetauftritt. Was ist Ihr bevorzugtes Print-, Onlinemagazin? Im Printbereich: Bio-Isothera, Vital, Health & Beauty und im Onlinebereich fit1.de.
Wie sieht Ihre Zielplanung für 2003 aus? Wichtig ist uns die Umsetzung des Ausbildungsprogrammes mit unserem Unternehmen „Vital Forum“. Des weiteren wollen wir uns auf Einrichtungen, die Wellness einführen wollen fokussieren.
Wie lange sind Sie bereits im Geschäft und was waren, und sind, Ihre Motive/Motivationen? Wir sind seit 1999 in der Branche. Unsere Motivation ist gegeben, weil auch positives Empfinden bei der Arbeit gegeben ist.
Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage in der BRD? Die Lage ist mies und wird noch mieser. Wann der Aufschwung kommt, kann ich nicht sagen.
Volker Ebener, Paul Underberg, Johannes Marx, Sandra Orth, Refit Kamberovic etc. können durchaus als Urgesteine der Fitnessbranche bezeichnet werden. Welche Newcomer haben Ihrer Meinung nach das Potenzial, in die Fußstapfen dieser „Dinos“ zu treten? Man braucht zumindest Offenheit und muss am Puls der Zeit agieren. Des weiteren rate ich jedem, sich nicht den „Diktaten der Groß-Unternehmen“ zu unterziehen. SB
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