

Wir trafen Gerald Mützel und fragten ihn nach seinen Zielen für das Jahr 2003.Name: Gerald Mützel
Geburtstag: 01.02.1965 Kurz-Vita:Ausbildung in der Großindustrie, Ausbildung zum Versicherungsfachmann, über das Fitnesstudio von Jürgen Höller in den Fitnessmarkt eingestiegen Anzeige Würden Sie Ihr Unternehmen unseren Lesern kurz vorstellen: Wir sind unabhängige Versicherungsmakler mit Konzentration auf Fitness-Freizeit-Unternehmen. Wir betreuen 1300 Studios und beschäftigen 20 Mitarbeiter im Innendienst und 10 Mitarbeiter im Außendienst.
Trotz allgemeiner Stagnationen befinden sich einige Unternehmen der Branche im Aufwind. Gehört Ihr Unternehmen auch dazu? Falls ja, warum? Ja absolut! Ich denke, dass die Studiobetreiber in guten Zeiten nicht sparen wollen und teure Policen beibehalten. Jetzt suchen sie nach Sparpotentialen, das ist bei uns gegeben und dadurch erhalten wir Rückenwind.
Welche Mittel / Instrumente geben Sie den Studiobetreibern mit auf den Weg, damit dieser größtmöglichen Erfolg erzielt? Unser neues Konzept „fit finance“ bestehend aus 3 Punkten:
- Zusatzeinkommen - Mitgliederbindung - Mitgliederneugewinnung Es gab Zeiten, in denen Franchising und Globalisierung als „Allheilmittel“ bzw. der einzig richtige Weg in der Zukunft galt. Wie ist dies aus Ihrer Sicht heute? Ich bin überzeugt, dass der Zusammenschluss zu den Marken, die geschaffen werden, positiv ist. Die Professionalität der Studios wächst durch Franchising und durch die Fitnessketten. Allein ist es zwar schwieriger, aber jedes Einzelstudio hat seine Berechtigung. Doch die Erfahrung, die nötig ist, kann ein Einzelner nicht haben.
Welche Art von Fitnessclub ist für Sie am interessantesten? Für uns ist es wichtig, dass das Studio in sich professionell arbeitet, – unabhängig von der Größe – weil dieses dann den Unterschied zwischen einem professionellen und einem „normalen“ Versicherungsvermittler erkennt.
Welche Perspektiven sehen Sie für die gesamte Branche? Absolut positiv. Ich bin überzeugt, dass die Branche weiter wachsen wird und in gewissen Zyklen größere Sprünge machen wird. Aus dieser Überzeugung investieren wir all unsere Kraft darin, unsere Marktführerschaft auszubauen.
Fitnessclubs: Zum größten Teil sind sie die Branche und ich befürchte, dass es die kleinen Clubs schwer haben werden, weil die Größeren ihr Angebot gigantisch ausbauen werden. Messen: Ich habe den Vorteil, dass ich keine große Fläche brauche. Auf einer Messe entstehen erdenkliche Kosten. Je mehr Messen es gibt, je mehr kommt der Aussteller in die Zwickmühle – Budget erhöhen oder nicht hingehen. Die FIBO hat den ersten Stellenrang. Es wäre schön, wenn die Messe-Unternehmen sich nicht das Leben schwer machen würden und somit auch den Ausstellern. 2 Messen im Jahr wären völlig ausreichend und das Maximum. Zudem ergibt sich durch die vielen Messen einen Übersättigung an Informationen. Unternehmensberatung: Die Unternehmensberatung ist für die Branche sehr wichtig, denn ohne die Unternehmensberatung wäre die Branche nicht so, wie sie ist. Es ist auch gut, dass es mehrere Unternehmensberatungen gibt, das steigert die Qualität. Sowohl in der Dienstleistung der Unternehmensberatung, als auch die der Studios. Was ist Ihr bevorzugtes Print-, Onlinemagazin? Meiner Meinung nach ist die Bodylife die beste Fachzeitschrift, aber auch hier ist die Konkurrenz von Vorteil.
Wie sieht Ihre Zielplanung für 2003 aus? Wir wollen bis Ende 2003 1560 Studios versichern und bis zum 31.12.2005 30% des Marktanteils erringen. Und wir liegen damit gut im Rennen.
Wie schätzen Sie Ihren eigenen Stellenwert innerhalb der gesamten Fitnessbranche ein? Wir sind Marktführer. Es gibt zwar Mitbewerber, aber keine echte Konkurrenz, weil 10 Jahre Erfahrung mit 1300 Studios bei keinem anderen in dieser Intensität dahin stehen.
Mit welchem Unternehmen bestehen bereits Kooperationen? Zu welchem Zweck? Wie sehen diese aus? Mit wahnsinnig vielen, allein mit 30 Unternehmen, die auch hier ausstellen. Im Grunde geht es darum, dass wir den Kooperationspartner darauf aufmerksam machen, dass unsere Dienstleistung für ihre Kunden von Nutzen und zum Vorteil ist.
Wie lange sind Sie bereits im Geschäft und was waren, und sind, Ihre Motive/Motivationen? Wir sind seit 18 Jahren in der Versicherungsbranche und seit 1992 in der Fitnessbranche.
Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage in der BRD? „Oooh!“ Alles, auch die Wirtschaft, unterliegt Schwankungen, um gute und weniger gute Unternehmen zu trennen. Die gute Unternehmen werden überleben, die anderen werden absterben oder gefressen.
Volker Ebener, Paul Underberg, Johannes Marx, Sandra Orth, Refit Kamberovic etc. können durchaus als Urgesteine der Fitnessbranche bezeichnet werden. Welche Newcomer haben Ihrer Meinung nach das Potenzial, in die Fußstapfen dieser „Dinos“ zu treten? Das ist eine schwierige Frage! Da ich nur einen Ausschnitt der Branche gut kenne (beratender Bereich). Ich freue mich, wenn neue Heros auftauchen, weil es der Branche gut tut. SB
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