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Interview "Schnell"
Wir befragten Achim Schnell zu seinem Unternehmen und der momentanen Lage der Fitnessbranche.

Würden Sie Ihr Unternehmen unseren Lesern kurz vorstellen:
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Wir sind seit 45 Jahren auf dem Markt und führen qualitativ hochwertige Krafttrainingsgeräte.
Trotz allgemeiner Stagnationen befinden sich einige Unternehmen der Branche im Aufwind. Gehört Ihr Unternehmen auch dazu? Falls ja, warum?
Das kann ich leider erst am Ende des Jahres beurteilen.
Welche Mittel / Instrumente geben Sie den Studiobetreibern mit auf den Weg, damit dieser größtmöglichen Erfolg erzielt?
Mit vernünftigen Trainingsgeräten, die lange halten und nicht schon nach 5 Jahren den Geist aufgeben, bieten wir den Studiobetreibern das wichtigste Mittel.
Es gab Zeiten, in denen Franchising und Globalisierung als „Allheilmittel“ bzw. der einzig richtige Weg in der Zukunft galt. Wie ist dies aus Ihrer Sicht heute?
Von Globalisierung halte ich überhaupt nichts, Franchising hingegen ist in Ordnung und bietet sicher auch Vorteile.
Welche Art von Fitnessclub bietet dem Einzel-Unternehmen aktuell die besten wirtschaftlichen Chancen und warum?
Die Studios mit guter Qualität und noch besserer Betreuung haben sicher die besten Chancen.
Welche Perspektiven sehen Sie für die gesamte Branche?
Das hängt von gesamten wirtschaftlichen Situation ab und sollte sich irgendwann an die zeitliche Entwicklung anhängen.

Fitnessclubs: Man muss beachten, dass die Leute immer mehr Freizeit haben und das man sie in der Zeit irgendwo unterbringen muss. Das hilft aber nicht, wenn sie irgendwann kein Geld mehr haben.

Gerätehersteller: Ich kann nicht von jedem Einzelnen ausgehen, den jeder hat sein eigenes Profil.

Messen: Ich finde, dass es zu viele Messen gibt. Man könnte die Messen allgemein verringern und eine reine Fachmesse würde ausreichen.
Wie sieht Ihre Zielplanung für 2003 aus?
„Vorderes Niveau halten oder sogar steigern“, das ist unser Ziel.
Wie schätzen Sie Ihren eigenen Stellenwert innerhalb der gesamten Fitnessbranche ein?
Im Prinzip sagt jeder, dass es das Beste ist.
Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage in der BRD?
Die Lage ist nicht so toll, es gibt einfach zu viele Lohnnebenkosten.
Volker Ebener, Paul Underberg, Johannes Marx, Sandra Orth, Refit Kamberovic etc. können durchaus als Urgesteine der Fitnessbranche bezeichnet werden. Welche Newcomer haben Ihrer Meinung nach das Potenzial, in die Fußstapfen dieser „Dinos“ zu treten?
Darüber haben wir leider keine Prognosen, das wird sich mit der Zeit zeigen. LM
     [04.05.2003]
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