

Wir befragten Rainer Eckert zu dessen Unternehmen und Erwartungen im Jahr 2003.Name: Rainer Eckert
Anzeige Würden Sie Ihr Unternehmen unseren Lesern kurz vorstellen: Ich betrachte mich als freischaffender, unabhängiger Architekt und habe mich auf die Schaffung von individuellen Konzepten für Wellness-Institutionen und Luxushotels spezialisiert. Dabei lege ich besonderen Wert auf die spezifische Beratung meiner Kunden.
Trotz allgemeiner Stagnationen befinden sich einige Unternehmen der Branche im Aufwind. Gehört Ihr Unternehmen auch dazu? Falls ja, warum? Ich sehe mich durchaus im Aufwind. Ein wesentlicher Grund dafür ist nicht zuletzt meine Focussierung auf die Bereiche Bäder und Saunen. Durch meine 7jährige Erfahrung auf dem Sektor kann ich funktionelle Abläufe sehr gut umsetzen und habe eine große Liebe zu individuellen Details.
Welche Mittel / Instrumente geben Sie den Studiobetreibern mit auf den Weg, damit dieser größtmöglichen Erfolg erzielt? Ich berate Unternehmen in Anbetracht der jeweiligen Situation, in der sich das Unternehmen befindet. Dabei gilt es, die Anlage und das gesamte Umfeld gut zu kennen und demnach ein Konzept zu entwickeln, das den Wünschen des Unternehmens entspricht.
Es gab Zeiten, in denen Franchising und Globalisierung als „Allheilmittel“ bzw. der einzig richtige Weg in der Zukunft galt. Wie ist dies aus Ihrer Sicht heute? Franchising ist sicher erforderlich, um die Marktbedürfnisse zu decken. Die Individualität darf jedoch nach wie vor nicht zu kurz kommen.
Welche Art von Fitnessclub bietet dem Einzel-Unternehmen aktuell die besten wirtschaftlichen Chancen und warum? Ich denke, dass die Clubs interessant sind, die mit flexiblen Konzepten jederzeit auf Marktströmungen reagieren können.
Welche Perspektiven sehen Sie für Fitnessclubs:Wellness hat Zukunft. Der Bereich des „Wohlbefindens“ muss durch zunehmende Relaxing-Angebote verstärkt werden.
Gerätehersteller: Kann ich nur schwer einschätzen, da ich keinen Einblick in die Marktsituation von Geräteherstellern habe. Messen: Ich plädiere für eine Trennung zwischen Fachmesse und Publikumsmesse. Studio-EDV: Ist wichtig für den Betreiber, um Rückschlüsse auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Kunden zu ziehen und das Angebot gemäß der jeweiligen Wünsche zu konzipieren. Unternehmensberatung: Beratung ist notwendig, um den Betreiber über Risiken, Finanzen, Marktströmungen, etc. aufzuklären und anschließend mit ihm zusammen darauf zu reagieren. Marketing und Werbung:Kommunikation ist das höchste Gut innerhalb unserer Informationsgesellschaft. Sie hilft, durch Kontakte und über Empfehlungen den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Was ist Ihr bevorzugtes Print-, Onlinemagazin? Im Printbereich: Bodylife, Fitness Management. Eine Werbeschaltung ist dort für die Zukunft geplant. Im Onlinebereich: fit1.de
Wie sieht Ihre Zielplanung für 2003 aus? Ich möchte am Ende des Jahres umfassende und unabhängige Beratung für Hoteliers und Clubbetreiber vorweisen können. Dabei haben Individualität und Differenziertheit die oberste Priorität.
Wie schätzen Sie Ihren eigenen Stellenwert innerhalb der gesamten Fitnessbranche ein? Ich sehe mich als unabhängiger, freischaffender Architekt durch meine Arbeit in Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien in einer guten Position.
Mit welchem Unternehmen bestehen bereits Kooperationen? Zu welchem Zweck? Wie sehen diese aus? Ich bin Mitglied im Deutschen Sauna Bund, in Zukunft auch Mitglied im DIFW.
Wie lange sind Sie bereits im Geschäft und was waren, und sind, Ihre Motive/Motivationen? Ich kann bei meiner Arbeit auf einen Erfahrungsschatz von 7 Jahren zurückgreifen. Meine Motive lassen sich dreiteilen: Ich bin selbst wellness-begeistert und anwendend. Ich habe Freude an der Arbeit als Architekt. Meine praktische Erfahrung durch Gesellenjahre als Maurer.
Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage in der BRD? Sie ist wohlmöglich nicht so schlecht, wie sie dargestellt wird. Das Potenzial ist eigentlich da, um unsere Lage zu verbessern.
Volker Ebener, Paul Underberg, Johannes Marx, Sandra Orth, Refit Kamberovic etc. können durchaus als Urgesteine der Fitnessbranche bezeichnet werden. Welche Newcomer haben Ihrer Meinung nach das Potenzial, in die Fußstapfen dieser „Dinos“ zu treten? Leistungen sind nicht an große Namen gebunden, hängen jedoch stark vom Engagement ab. SB
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