Management Interviews
 fitness rss feed
Volltext-Suche
Community
user:
pass:
registrieren 
Partnerlinks
Fitness-Firmen
Neueste Meldungen







Interview "Strenflex"
Sylvia Gattiker verriet uns Ihre Prognosen für die Fitnessbranche.

Name: Sylvia Gattiker

Geburtstag: Jahrgang 1956

Kurz-Vita: hat Handelswissenschaften studiert, Kunstturnerin, in der Nationalmannschaft, 4 mal schweizerische Meisterin in Wettkampfaerobic, Europameisterin 1999, internationale Schiedsrichterin.
Anzeige
 
Würden Sie Ihr Unternehmen unseren Lesern kurz vorstellen:
Wir sind eine Sportorganisation mit dem Ziel einen Sport für die Branche anzubieten, der alles vom Breiten- bis zum Spitzensport abdeckt. Wir hoffen sogar auf die olympische Akzeptanz als Einzeldisziplin. Neu ist, dass der Sport für alle Altersgruppen ist.
Trotz allgemeiner Stagnationen befinden sich einige Unternehmen der Branche im Aufwind. Gehört Ihr Unternehmen auch dazu? Falls ja, warum?
Strenflex ist für die Branche gemacht, es ist sportorientiert für Kunden ohne medizinische Ambitionen mit Motivationsmangel. Zudem produziert es Aufwind für die Branche.
Welche Mittel / Instrumente geben Sie den Studiobetreibern mit auf den Weg, damit dieser größtmöglichen Erfolg erzielt?
Wir bieten ein gesamtes Konzept und Training sowie Schulungen für die Trainer. Die Studios sollten die Basis übernehmen das Bewegungskonzept voranzutreiben.
Es gab Zeiten, in denen Franchising und Globalisierung als „Allheilmittel“ bzw. der einzig richtige Weg in der Zukunft galt. Wie ist dies aus Ihrer Sicht heute?
Es gibt Leute, die schwören auch heute noch darauf. Wenn im Studio die Crew nicht sieht, dass der Kunde König und Potenzial ist, kann auch ein Franchising nicht helfen. Andersherum wurde es der Branche mit dem Gedanken „zusammen“ statt „gegeneinander“ gut tun. Gerade für Existenzgründer ist es optimal.
Welche Art von Fitnessclub ist Ihre Zielgruppe?
Jeder Club, in dem die Möglichkeit besteht, die Basisübungen auszuführen. Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit muss trainierbar sein.
Welche Perspektiven sehen Sie für die gesamte Branche?
Wenn sie sich auf die Wurzeln besinnt, woher Fitness (Fitness, Sport, Bewegung, Spaß) kommt, dann sehe ich gute Chancen.

Gerätehersteller: Die Hersteller sollten auf die Biomechanik achten und nicht nur auf das Design.
Was ist Ihr bevorzugtes Print-, Onlinemagazin?
Das Strenflex-Magazin.
Wie sieht Ihre Zielplanung für 2003 aus?
Die Europameisterschaft, die wir ausrichten und die am 14.06 in Österreich mit großer Beteiligung stattfindet ist unser großes Ziel. Wir erwarten auf 3000qm 30-40 Teilnehmer.
Wie schätzen Sie Ihren eigenen Stellenwert innerhalb der gesamten Fitnessbranche ein?
Im Moment muss das Ganze erst richtig bekannt werden und die Irrtümer gehören ausgeräumt, dass wir Geräte oder Lizenzen verkaufen. Auf der FIBO haben viele unser Potential erkannt.
Mit welchem Unternehmen bestehen bereits Kooperationen? Zu welchem Zweck? Wie sehen diese aus?
Wir haben Sponsoren, die uns von Meisterschaft zu Meisterschaft unterstützen (Schwinn, Tribune).
Wie lange sind Sie bereits im Geschäft und was waren, und sind, Ihre Motive/Motivationen?
Wir sind seit einem Jahr inzwischen international vertreten. Der Gedanke ist schon etwas länger im Kopf, da ich sehe, dass ein großer Teil an Interessenten brach liegt. Aus der Wettkampfszene heraus wollte ich einen Sport kreieren, der weg geht von Anabolika, Diät und Fleischbeschau. Es soll für alle Altersklassen sein, um das Bewusstsein für Bewegung zu erlangen.
Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage in der BRD?
Im Moment schlecht. Einzelnen geht es zwar gut, aber den meisten schlecht. Das ist allerdings weltweit so und nicht nur in Deutschland. Aber nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch.
Volker Ebener, Paul Underberg, Johannes Marx, Sandra Orth, Refit Kamberovic etc. können durchaus als Urgesteine der Fitnessbranche bezeichnet werden. Welche Newcomer haben Ihrer Meinung nach das Potenzial, in die Fußstapfen dieser „Dinos“ zu treten?
Ich glaube, es gibt genügend Newcomer, wenn man sie wachsen lässt. Sie werden von diesen „Dinos“ niedergetreten. Man sollte sich auf die Idee besinnen und aufhören mit der Eigenbrödelei. SB
     [04.05.2003]
Anzeige
Anzeige
wir twittern
Newsletter | Management-Forum | Community | Impressum | Werben auf www.fit1-management.de | RSS | Kontakt