

„Jedem Sportler die Möglichkeit geben, sein Training optimal zu gestalten.“Name: Anja Wolf, Verkaufsleiterin (Deutschland, Österreich)
Geburtstag: 20.07.1968 Kurz-Vita: Diplomkauffrau, Sportstudium; Marketingberaterin mit Schwerpunkt Control und Vertriebssteuerung; Polar ist an sie herangetreten; zeitweise Personal Trainer. Anzeige Würden Sie Ihr Unternehmen unseren Lesern kurz vorstellen: Polar ist der Marktführer im Bereich Herzfrequenz-Messgeräte. Unsere Firmenphilosophie im Fitnessstudiobereich lautet: „Jedem Sportler die Möglichkeit geben, sein Training optimal zu gestalten.“ Dazu nehmen wir auch Beratertätigkeiten auf. Das Unternehmen ist finnischer Herkunft und bietet hochtechnische und exakte Produkte mit einem hohen Qualitätsstandard.
Trotz allgemeiner Stagnationen befinden sich einige Unternehmen der Branche im Aufwind. Gehört Ihr Unternehmen auch dazu? Falls ja, warum? Von Stagnation merken wir nichts. Wir haben immer noch zweistellige Zuwachsraten, wenn auch geringer als zuvor.
Welche Mittel / Instrumente geben Sie den Studiobetreibern mit auf den Weg, damit dieser größtmöglichen Erfolg erzielt? Ganz viele. Im Mittelpunkt steht unser OwnZone Studiokonzept, das die Studios zertifiziert, die bereit sind individuelles Training zu geben. Diese bekommen Aktionen, Events, Schulungen, Betreuung, aktive Bewerbung und und und.
Es gab Zeiten, in denen Franchising und Globalisierung als „Allheilmittel“ bzw. der einzig richtige Weg in der Zukunft galt. Wie ist dies aus Ihrer Sicht heute? Das ist für uns kein Thema.
Welche Art von Fitnessclub bietet dem Einzel-Unternehmen aktuell die besten wirtschaftlichen Chancen und warum? Grundsätzlich arbeiten wir mit allen Typen und Größen von Studios, ob Einzeln oder Kette. Wichtig ist, dass das Studio auf Beratung und Betreuung aus ist, und nicht auf Durchlauf.
Welche Perspektiven sehen Sie für die gesamte Branche? Allgemein hab ich den Eindruck, dass sich die Branche professionalisieren muss und dies tut. Know-How kommt und low Buget stirbt aus. Das Angebot wird qualitativ besser und der Kunde wird zudem Sport aus gesundheitlichen Gründen treiben und nicht mehr zur Leistungssteigerung.
Fitnessclubs: Die Ketten werden sich stärker etablieren, was zu Lasten der kleineren Studios geht. Gerätehersteller: Die Gerätehersteller greifen unsere Technologie auf und bauen sie ein. Z.B. hat Technogym den OwnZone-Chip in seine Geräte integriert. Messen: Als reine Messe mit Nutzen sehe ich nur noch die Frühjahrs-FIBO. Die zweitwichtigste Messe für uns ist die body life, die jedoch rückläufig war. Die Herbst-FIBO war ein Flop. Unternehmensberatung: Ich könnte mir vorstellen, dass sie, da die Qualität steigen muss, vielen Studios weiterhelfen kann. Was ist Ihr bevorzugtes Print-, Onlinemagazin? Wir sind in allen fitnessaffinen Consumer-Zeitungen wie Men´s Health und Shape, sowie in Fachzeitschriften (Runners World, Tour) und in Fitnessmagazinen (Fitness Tribune, Trainer, body life) vertreten.
Wie sieht Ihre Zielplanung für 2003 aus? Wir wollen uns in Qualität und Funktion weiterentwickeln und Integration von OwnZone-Training in den Studios weiterbringen.
Wie schätzen Sie Ihren eigenen Stellenwert innerhalb der gesamten Fitnessbranche ein? Wir schätzen unseren Stellenwert sehr hoch ein, denn das, was uns zurückgemeldet wird, heißt: „POLAR ist die Marke. An POLAR kommt man nicht vorbei.“ Wir haben uns zuvor sehr angestrengt, mit der cardioaffinen Branche zusammenzuarbeiten.
Mit welchem Unternehmen bestehen bereits Kooperationen? Zu welchem Zweck? Wie sehen diese aus? Mit Schwinn, denn Indoor-Cycling und Herzfrequenz gehören zusammen. Zudem mit dem Robinson Club, der Aktionswochen in den Clubs veranstaltet , sowie mit Puma, Tanita, DTB, DSSV, DFAV und Safst Beta.
Wie lange sind Sie bereits im Geschäft und was waren, und sind, Ihre Motive/Motivationen? Bei Polar arbeite ich seit 2 Jahren und ich bin bestrebt bei POLAR etwas zu bewegen und voran zu treiben. Deutschland spielt bei der Vergrößerung von POLAR eine wichtige Rolle.
Vor allem will ich den Menschen helfen, Bewegung in ihr Leben zu bringen.
Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage in der BRD? Nach wie vor ist die Lage schwierig. Diese Schwierigkeiten schlagen sich nicht nur auf das Budget nieder, sondern auch auf die Stimmung. Es sind keine absehbaren Änderungen und Herausforderungen in Sicht, um damit umzugehen.
Volker Ebener, Paul Underberg, Johannes Marx, Sandra Orth, Refit Kamberovic etc. können durchaus als Urgesteine der Fitnessbranche bezeichnet werden. Welche Newcomer haben Ihrer Meinung nach das Potenzial, in die Fußstapfen dieser „Dinos“ zu treten? Das ist schwierig, denn diese Personen sind wirklich die Urgesteine. Einen Newcomer sehe ich nicht. Die Branche hat sich 10 Jahre lang entwickelt und deshalb ist es schwer, in einem so entwickelten Markt aufzufallen. SB
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