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DSSV - Deutscher Sport-Studio Verband
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Aus dem berühmten Hobby wurde Passion
fit1 traf Paul Underberg, Geschäftsführer der INLINE Unternehmensberatung.

Name: Paul Underberg

Kurz-Vita: Paul Underberg (47Jahre). Gründer des INJOY-Franchisesystems für Sports- und WellnessClubs. Seit Februar 2002 ist dieses Unternehmen am Start und heute im Mai 2003 mit 126 Franchisepartnern in Deutschland, Österreich und Spanien das am schnellsten wachsende Franchisesystem der Branche. Underberg betreibt selber 2 Fitness- und Wellness-Anlagen in Dorsten. Sowohl in dem INJOY-Lady als auch INJOY-"Mutterhaus" wurde im letzten Jahr antizyklisch massiv in Sachen Wellness investiert und dadurch erhebliches Wachstum ausgelöst. Underberg ist ebenso geschäftsführender Gesellschafter INLINE-Unternehmensberatung für Fitness- und Wellnessanlagen GmbH (gegründet 1989), die über 670 Unternehmen im deutschsprachigem Raum dauerhaft betreut. Auch hier wurde 2002 ein Wachstum von 15% erzielt. Insgesamt wurden allein hier 18 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und Gewinnsteigerungen im 2-stelligen Bereich erzielt. Mit seinen Unternehmen, seiner Haltung und visionären Einstellung ist er ein Motor und Motivator einer ganzen Region und Branche. Er ist seit 2002 Dozent der Uni Innsbruck und wurde in der Freizeitbranche bereits 1999 zum Unternehmer des Jahres gewählt.
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Außerberufliche Interessen: Familie, Motorsport, Mountainbiking
Trotz allg. Stagnation befinden sich einige Unternehmen der Branche im Aufwind. Gehört Ihr Unternehmen auch dazu? Falls ja, warum?
Aufwind und Expansion weil: hoher, messbarer Kundennutzen; Klare Ziele gepaart mit einer guten Strategie, funktionierende Kooperationen; ein starkes, loyales Team.
Welche Mittel / Instrumente geben Sie dem Studiobetreiber mit auf den Weg, damit dieser größtmöglichen Erfolg erzielt?
Supports und Managementservice in allen relevanten Unternehmensbereichen. Von flächendeckender Weiterbildung über wirksame Werbe- und Marketingkonzepte in Verbindung mit persönlichem Coaching, BWL-Controlling. Eben alles aus einer Hand.
Paul Underberg, Geschäftsführer der INLINE Unternehmensberatung.
Es gab Zeiten, in denen Franchising und Globalisierung als "Allheilmittel" bzw. der einzig richtige Weg in die Zukunft galt. Wie ist dies aus Ihrer Sicht heute?
Das eine hat ja nicht unbedingt was mit dem anderen zu tun. Ein Fitness-Club funktioniert aber dennoch nicht mehr nur lokal. Franchising kann, wenn es gut gemacht wird, in Verbindung mit einer Dachmarke das Geschäft erfolgreich fördern. Lokal handeln, global denken!
Welche Art von Fitnessclub bietet dem Einzel-Unternehmen aktuell die besten wirtschaftlichen Chancen und warum?
Es gibt nicht die spezielle Art und der ganz besonders positionierte Fitness-Club, die/der pauschal am besten funktioniert. Jedes Unternehmen ist so gut wie der Unternehmer, seine Idee, sein Team und die Sachkompetenz darin. Natürlich kommen heute Faktoren wie Wettbewerb, konjunkturelle Situation und andere Dinge hinzu.
Welche Perspektiven sehen Sie für die gesamte Branche?
Ohne Zweckoptimismus: Eine sehr gute. Vor allen Dingen dann, wenn auch die äußere Einflüsse sich wieder besser entwickeln. Z.B. die Konjunktur, die Kaufkraft, die Stimmung.
Wie sieht Ihre Zielplanung für 2003 aus?
Qualitatives und quantitatives Wachstum.
Wie schätzen Sie Ihren eigenen Stellenwert innerhalb der gesammte Fitnessbranche ein?
Relativ hoch. INLINE ist das stärkste Netzwerk der Branche (knapp 700 Beratungskunden, 120 Franchisepartner), eindeutiger Marktführer, direkter Kontakt zu allen Unternehmern und Mitarbeitern, beste Kennzahlenwerte, 1.300 Seminartage mit 15.000 Teilnehmern pro Jahr, starke Kooperationspartner, Nähe zum DSSV und DIFW.
Sie gehören bereits zu den "Dinos" der Branche... Wie lange sind Sie bereits im Geschäft und was waren, und sind, Ihre Motive/Motivationen?
Mittlerweile seit 25 Jahren. Aus dem berühmten Hobby wurde eine Passion. Fitness gehört nach wie vor zu meinem Lebensstil. Doch auch der wirtschaftliche Erfolg im Unternehmen ist mir wichtig. Meine beiden erfolgreichen eigenen Clubs geben mir im Beratungsgeschäft auch die Glaubwürdigkeit und das Selbstbewusstsein, was einigen meiner Kollegen offensichtlich fehlt.
Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage in der BRD?
Derzeit möchte ich sie mal als angespannt bezeichnen. Die fehlende Kontinuität, ein fehlendes klares Konzept sowie die Unberechenbarkeit (z.B. kommt eine Mwst.-Erhöhung?) der Regierung in Bezug auf Rahmenbedingungen verunsichern.
Es stehen gravierende Änderungen in der Verbandslandschaft der Fitnessbranche an. Noch vor der FIBO wurde ein eigener Industrieverband gegründet, neben den bereits bestehenden Verbänden DSSV und VDF. Wie beurteilen Sie diese Situation? Ist der VDF überhaupt noch überlebensfähig, nachdem es scheint, dass der Vorsitzende R. Rossleben fast der gesamten Fitnessbranche "den Krieg erklärt hat", so dass selbst VDF getreue Mitglieder wie Wolfgang Bahne von Ergoline, RA Hans Geissler und Marco Rolof von der ITNT freiwillig ihr Amt im Beirat niedergelegt haben. Und wohl nicht die Letzten waren...
Ich begrüße die Koexistenz zweier eindeutig positionierter Verbände (DIFW und DSSV) Jetzt erst können die Synergien zum Vorteil aller genutzt werden. MR
     [15.05.2003]
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