

Helmut Höppel: "0,5% Wachstum sagt eigentlich alles aus."Name: Helmut Höppel
Geburtsdatum: 12.01.1967 Anzeige Würden Sie Ihr Unternehmen unseren Lesern kurz vorstellen: Wir sind ein italienischer Cardiohersteller und seit über 15 Jahren auf dem italienischen Markt. Wir sind einer der umfangreichsten Hersteller im Bereich Cardio, Ski-Trainer, Simulatoren, Laufbänder, Stepper, Spinbikes und ähnlichem.
Trotz allgemeiner Stagnationen befinden sich einige Unternehmen der Branche im Aufwind. Gehört Ihr Unternehmen auch dazu? Falls ja, warum? Ja, denn wir führen ein großes Sortiment an Fitnessgeräten, da ist für jeden etwas dabei. Damit wecken wir vor allem das Interesse der Kunden.
Welche Mittel / Instrumente geben Sie den Studiobetreibern mit auf den Weg, damit dieser größtmöglichen Erfolg erzielt? Wir führen eine Studioberatung und versuchen die Knackpunkte qualitativ umzusetzen.
Es gab Zeiten, in denen Franchising und Globalisierung als „Allheilmittel“ bzw. der einzig richtige Weg in der Zukunft galt. Wie ist dies aus Ihrer Sicht heute? Man muss die Vielfältigkeiten ausnutzen, aber auch für andere Dinge bereit sein und neue Türen öffnen.
Welche Art von Fitnessclub bietet dem Einzel-Unternehmen aktuell die besten wirtschaftlichen Chancen und warum? Die Fitnessstudios, in denen auf die Wünsche der Kunden eingegangen wird. Die Kundenbetreuung ist das Wichtigste, man sollte sie nicht im Stich lassen.
Welche Perspektiven sehen Sie für Fitnessclubs:
Es wird momentan keinen Boom geben, aber ich bin positiv überzeugt, dass es wieder einen Aufstieg gibt. Vor allem der Wellnessbereich ist im Kommen.
Gerätehersteller: Es wird wegen der aktuellen Wirtschaftslage schwer, das Produkt an den Kunden zu bringen. Messen: Es steht weniger Fläche zur Verfügung und der Kundenandrang nimmt auch immer mehr ab. Vor 5 Jahren war es hier noch weitaus besser belegt, als in den letzten Jahren. Ich denke, dass sich die Messen begrenzen werden, wie z.B. auf die FIBO. Unternehmensberatung: Ich persönlich betreibe Kundebetreuung und habe in diesem Bereich Erfahrung. Man sollte auf Qualität prüfen und den wirtschaftlichen Hintergrund beachten. Marketing und Werbung: Wir selber stellen auch Werbung her. Es ist wichtig, dass die Werbung individuell an den Kunden gebracht wird. Was ist Ihr bevorzugtes Print-, Onlinemagazin? Bei den Printmedien sind es: Body life, Men´s Health und Fit for Fun. Online sind es fit1.de und Mofis, die habe ich schon in meinem Browser gespeichert, so dass ich nur eine Taste drücken muss, um die Seite zu öffnen.
Wie sieht Ihre Zielplanung für 2003 aus? Wir wollen mehr Kundennähe gewinnen und dem Kunden mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis unsere Produkte noch schmackhafter machen. Zudem wollen wir neue Konzepte für den Kunden erstellen.
Wie schätzen Sie Ihren eigenen Stellenwert innerhalb der gesamten Fitnessbranche ein? Im Moment ganz positiv. Wie bereits gesagt, können wir unseren Kunden eine breite Produktpalette anbieten.
Wie lange sind Sie bereits im Geschäft und was waren, und sind, Ihre Motive/Motivationen? Seit 24 Jahren sind wir dabei. Ich persönlich komme aus dem Bereich Bodybuilding und bin im Fitnessbereich immer sehr aktiv gewesen. Das ist meine eigene Motivation.
Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage in der BRD? 0,5% Wachstum sagt eigentlich alles aus. Es wird den Unternehmen schwer gemacht, Investitionen zu tätigen. Früher was das anders, heute muss man erst lange überlegen, bevor man ein Produkt kauft.
Volker Ebener, Paul Underberg, Johannes Marx, Sandra Orth, Refit Kamberovic etc. können durchaus als Urgesteine der Fitnessbranche bezeichnet werden. Welche Newcomer haben Ihrer Meinung nach das Potenzial, in die Fußstapfen dieser „Dinos“ zu treten? Es wird viele Neue geben, auch Quereinsteiger, die die Fitnessbranche weiter führen werden. SB
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