
Marcus Streichert: "Die Messen werden immer größer und gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie dürfen jedoch nicht noch spezieller werden." Name: Marcus StreichertGeburtsdatum: 06.11.1974 Kurz-Vita: Jura-Studium, Journalismus-Studium, momentan PR-Studium, schrieb für verschiedene Zeitungen (Berliner Morgenpost), PR-Arbeit für die Volkswagen AG, seit 1 ½ Jahren bei Power Bar. Anzeige Würden Sie Ihr Unternehmen kurz unseren Lesern vorstellen: Power bar wurde in Amerika von einem Marathonläufer gegründet, der bei einem Marathonlauf einen Hungerast erlitt und daraufhin ein Ernährungsprodukt entwickelte.
Anschließend expandierten wir nach Kanada und Europa. Mittlerweile besteht eine Übernahme von Nestle. Nun, nach der Übernahme der Firma „Sporting“ die Ausbreitung auf dem Fitnessmarkt.
Trotz allgemeiner Stagnation befinden sich einige Unternehmen in der Branche im Aufwind. Gehört Ihr Unternehmen auch dazu? Falls ja, warum? Der Bereich Fitness boomt, wir erleben zu dem einen „Running Boom“, also ist von Stagnation in unserem Unternehmen nicht zu sehen.
Ich beziehe diese Situation allerdings auf den gesamten Fitnessmarkt, nicht ausschließlich auf unser Unternehmen. Wir können uns allerdings als Pionier auf dem Gebiet der Sporternährung bezeichnen.
Welche Mittel / Instrumente geben Sie den Studiobetreibern mit auf den Weg, damit dieser größtmöglichen Erfolg erzielt? Dort ist das „Sport-Nutrition-System“ zu nennen, der eine Art Ernährungsguide für Sportler und Fitnesstreibende darstellt. Dieser wird im Fitnessstudio installiert und die passenden Power Bar-Produkte bei unterschiedlichem Fitnesstrainings werden dann empfohlen.
Es gab Zeiten, in denen Franchising und Globalisierung als „Allheilmittel“ bzw. der einzig richtige Weg in der Zukunft galt. Wie ist dies aus Ihrer Sicht heute? Franchising im Bereich der Sportlernahrung ist schwierig. Wenn etwas Franchising genannt werden kann, dann, dass Europa von München aus gesteuert wird, die Marketingleute aber unabhängig arbeiten und agieren.
Welche Art von Fitnessclub bietet dem Einzel-Unternehmen aktuell die besten wirtschaftlichen Chancen und warum? Für uns ist das schwierig zu sagen. Wir haben zum einen die großen Ketten, die auch in großem Umfang Produkte abnehmen, es wäre jedoch falsch, die kleinen Studios als unbedeutend abzustempeln. Von unserer Seite werden daher keine Prioritäten gesetzt.
- Messen: Die Messen werden immer größer und gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie dürfen jedoch nicht noch spezieller werden.
- Unternehmensberatung: Die Unternehmensberatung wirkt unterstützend auf die Clubs, ist jedoch eine Kostenfrage und kann nicht für alle Studios in Betracht gezogen werden.
- Marketing & Werbung: Marketing und Werbung sind sehr wichtig, zumal die Anbieter zunehmen und sich durch gutes Marketing die Spreu vom Weizen trennen kann. Klassische Werbung reicht hier jedoch nur selten aus, wichtiger sind Gespräche mit Journalisten, die die Produkte auch „weiterkommunizieren“.
- Magazine: Unsere bevorzugte Onlinemagazine sind Fit for Fun und fit1.de.
Unser bevorzugtes Printmagazin ist Fit for Fun, da es sehr große Personenzahlen anspricht.
Wie sieht Ihre Zielplanung für 2003 aus? Die genauen Ziele für den Bereich Marketing kenne ich leider nicht. Mein Ziel ist es jedoch, unser Produkt mit Hilfe der Medien publik zu machen.
Wie schätzen Sie Ihren eigenen Stellenwert innerhalb der gesamten Fitnessbranche ein? Man kann uns im Bereich der Sporternährung sicher als Pionier oder Vorreiter bezeichnen.
Mit welchem UN bestehen bereits Kooperationen? Zu welchem Zweck?
Wie sehen diese aus? Wir haben unter anderem eine Kooperation mit Polar.
Damit verbinden wir die richtige Ernährung mit der richtigen Pulsfrequenz im Ausdauer- und Sportbereich.
Wie lange sind Sie bereits im Geschäft? Ich bin bereits seit 1 ½ Jahren bei Power Bar, war jedoch schon länger begeistert von den Produkten, da ich begeisterter Ausdauersportler bin. Daher habe ich bei dem Angebot von Power Bar sofort zugegriffen.
Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage in der BRD? Dem Fitnessmarkt geht es gut, besser als anderen Wirtschaftszweigen.
Volker Ebener, Paul Underberg, Johannes Marx, Sandra Orth, Refit Kamberovic etc. können durchaus als Urgesteine der Fitnessbranche bezeichnet werden. Welche Newcomer haben Ihrer Meinung nach das Potenzial, in die Fußstapfen dieser „Dinos“ zu treten? Vor allem Presenter aus dem Bereich Spinning und Stepping werden an Bedeutung gewinnen. SB
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